Selbst und ständig
- Carla Park

- 14. Juni
- 1 Min. Lesezeit

Eigentlich müsste ich ja arbeiten ...
Als Freiberufler verschwimmt manchmal die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit. Während des Studiums war es normal für mich, nie wirklich frei zu haben. Dafür gab es einfach zu viele offene Baustellen.
Aber gestern war ein Samstagabend. Da hatte ich in den letzten Jahren selten frei, aber jetzt möchte ich das ändern. Dafür muss ich einen ganz neuen Plan erstellen. Schon auf dem Rückweg vom Sonnwendfeuer habe ich darüber nachgedacht. Es ist echt kein Spaß, mit dem Handy praktisch auf Abruf zu sein, während gefühlt alle anderen im Feierabend sind.
Ab sofort führe ich einen Tag pro Woche für bestimmte Aufgaben ein. Einen für Marketing & Strategie und einen für die Finanzen, denn ich brauche dringend mehr Struktur. Wie sagte eine Bekannte von mir einmal - an mindestens einem Arbeitstag in der Woche arbeitet sie nicht IN ihrem Unternehmen, sondern AN ihrem Unternehmen. An allen anderen Tagen kann ich mich dann auf meine eigentliche Arbeit konzentrieren, ohne dass ständig etwas dazwischen kommt. Freitag und Samstag Abend sind ab sofort frei ✨️
Es bringt nichts, alles auf einmal erledigen zu wollen. Ständige Überlastung ist in keinem Lebensbereich wünschenswert. Ein gesundes Gleichgewicht zwischen Arbeit und freier Zeit trägt dazu bei, das eigene Wohlbefinden zu stärken.



